Volksfront gegen Rechts

18 Jul

Unweit von Marburg, im benachbartem Gießen, fand am vergangenen Wochenende ein Anti-Nazi-Spektakel statt, an dem so zahlreiche linke Gruppierungen und Sekten auch aus Marburg teilnahmen, die sich zwischenzeitlich darüber echauffieren, das es ihnen nicht gelungen sei Souverän über die Gießener Straßen zu sein.

In Zeiten des Volksfrontaktivismus gegen Rechts geht es nicht mehr allein darum das Treiben von versprengten und gesellschaftlich völlig irrelevanten Neonazis zu verhindern, sondern dem Volksmob strebt es nach Höherem: Gleich eine ganze Stadt soll nazifrei bleiben. Wohin dann mit den unliebsamen Nazis?

Selbst in ihren Parolen drückt sich ihre Enthemmung aus: Sind im Osten die Straßen ausländerfrei zu bleiben, und zählt zu den ausgesuchten Parolen des Nazi-Jargons „Ausländer raus“, so erweisen sich die inhaltlichen Parameter der Volksfront gegen Rechts in jenem Jargon des „Gießen bleibt nazifrei“ oder „Nazis raus“ konvergent.  Es stimmt einen traurig.

Ein Aufruf zur Demobilisierung und über jenen „Abgrund an Aufklärungsverrat“ (Grigat) ist hier zu lesen.

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2 Antworten to “Volksfront gegen Rechts”

Trackbacks/Pingbacks

  1. Demokratische Linke an der Uni Gießen » Kurzes Resüme der Ereignisse am 16. Juli in Gießen - Juli 19, 2011

    […] Kritik an der Gießener Bündnispolitik: Absender unbekannt verzogen, Royalistische Initiative, [NC], Marburger Zustaende. […]

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